RessourcenKultur

RessourcenKultur: Der Name des Projektes wurde gewählt, um darauf aufmerksam zu machen, dass eine andere Kultur der Umgangsweise mit Ressourcen notwendig ist, um nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen.

Was zeichnet kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus, die erfolgreich ressourceneffizient wirtschaften und Innovationen hervorbringen?

Diese Frage will das Verbundprojekt "RessourcenKultur" im Rahmen des Förderprogramms "Arbeiten, Lernen, Kompetenzen entwickeln - Innovationsfähigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt" des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beantworten.

Hintergrund

Die derzeitige Weltwirtschaftslage ist gekennzeichnet durch langfristig geschwächte Wachstumsraten in den Industrienationen, ein Missverhältnis zwischen Investitionsgüteranlagen und Kapitalmarktanlagen auf den Finanzmärkten, in der Tendenz steigende Energie- und Rohstoffpreise, wachsende Rohstoffverknappung, sich verschlechternde Umweltbedingungen und den Klimawandel. Der Veränderungs- und Anpassungsdruck für deutsche Unternehmen steigt. Gleichzeitig entwickeln sich vor diesem Hintergrund neue Leitmärkte, wie z.B. der Wachstumsmarkt für die Entwicklung und Anwendung von Umwelt- und Ressourceneffizienztechnologien. Bisher sind solche Technologien nur von wenigen der kleinen und mittleren Unternehmen angenommen und für die eigene Innovations- und Wettbewerbstrategie genutzt worden. Nachhaltiges Wirtschaften führt zu einem umweltverträglicheren und sozial gerechteren Wohlstand. Das wachsende Interesse an nachhaltiger Prozess- und Produktgestaltung durch Umwelt- und Ressourceneffizienztechnologien zeigt, das langfristiges ökonomisches Denken und Handeln, ökologisch verträgliches Wirtschaften und soziale Verantwortung im eigenen Unternehmen und in der Lieferkette immer bedeutender werden. Für die dafür notwendigen Innovationsprozesse ist ein Zusammenspiel zwischen den drei Faktoren sozial verantwortlich, ökologisch verträglich und wirtschaftlich effizient unabdingbar.

 

 

 

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